Über uns

Schon seit über tausenden von Jahren schmücken sich die Menschen mit schönen Geschmeide.

Gismidi ist ein Altdeutsches Wort für Geschmeide - für schönen Schmuck. Smida war das Metall und die Wikinger sagten zur Metallverarbeitung smi. Geschmeide und Schmuck haben somit den selben Ursprung. Aber auch andere Völker gaben ihren Schmuck auch mit der Verarbeitung von Knochen, Federn, Muscheln oder Perlen das einmalige schöne Aussehen .

Wobei das Design und die Verarbeitung sich in der Zeit nicht nur verändert hat, aber auch immer wiederkehrend ist.

Vom Keltischen -, Viktorianischen -, Barocken -, Jugendstil bis zum Modernen. Das Spektrum vom Entwurf bis über das Verschmelzen und verbinden des Metalls oder das Schleifen eines herrlichen Steines, um ein wunderbares Schmuckstück herzustellen, ist immer wieder faszinierend!

Schmuck wurde auch zum Erkennungszeichen, wie Diademe, Kronen, Ohrringe am Hofe wie auch in der Seefahrt oder bei der Zimmermannszunft etc.

Nicht nur bis in die heutige Zeit schmückte sich, besonders der feminine Teil unserer Menschheit mit schönen Accessoires.

Wen "Mann" den 60/70ziger Jahren einen Stecker-Ohrring trug, wurde gewitzelt. "Biste `n Steiff-Tier! Haste `n Knopf im Ohr!"

Und trug er ihn im linken Ohr war er wohl vom anderen Ufer angesehen. Natürlich wurde nicht nur der Ohrring, auch Halsketten, in den letzten Jahrzehnten als ein Politisches Erkennungszeichen oder einer Gruppenzugehörigkeit getragen. Das Peace- Zeichen zum Beispiel oder Schwarz-Rote Sternchen, Frauenzeichen, Cannabisblatt bis zum Pentagramm oder Totenkopf etc.

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Seit 1977 bin ich im Schmuck

Handel tätig.

Wie alles anfing?

Angefangen hat alles mit einem kleinen Koffer. Denn habe ich mit kleinen Schmuckplatten für die Ohrringe ausgebaut .

" Schönes Geschmeide für Kopf, Arm. Hand und Beine..." rief ich dann beim Anbieten des Schmucks.

Mit diesen Spruch zog ich durch Berliner Touristen und Studenten Kneipen. Und aus diesem Koffer verkaufte ich dann Ohrringe, Ketten, Armbänder, Ringe etc. Meine Verkaufstouren waren immer sehr unterhaltsam, auch war ich gern gesehen. Ich will ja nicht behaupten, aber vielleicht war ich der Erfinder des ersten Kneipen-Events. Später war es dann der Aufklappbare Tapeziertisch auf dem Flohmarkt, den ich innen drin mit Stoff für den Schmuck ausstaffiert hatte. Natürlich blieb es nicht nur beim Verkaufen. Ich begann selbst die Zange in die Hand zu nehmen. Drehen, biegen, hämmern sind die eigentlichen Handgriffe dabei und die Form der Werkzeuge, die fast wie Stempel in den Draht hinein wirken, drücken sich hinein verbiegen. Dies alles aber ohne zu löten.

In den Anfängen verarbeitete ich damals nur versilberten Draht zu Modeschmuck. Kaufte klein Teile dazu und verarbeitet diese zu Ohrringen. Auch Diverse Alltagsgegenstände mussten dran glauben , wie eine läppische Büroklammer oder ein Dosennippel.

Mit den Jahren kamen auch die Erfahrungen und ich stach mich mit dem feinen Silberdraht nicht mehr so oft in die Finger.

Seit 2014 hatte ich die Möglichkeit eines Neuanfangs um mit reinem 925er Silberdraht arbeiten zu können sowie Steinen und Muscheln etc. auch mit zu verarbeiten. Und auf ging es die Ideen sprudelten nur so. Neue Modelle endstanden!

Die Silberdraht Ohrring - Design - Produktion ist immer noch mein Arbeitsfeld geblieben ist. Neu aber ist die Digitalen Fotographie, mit der Bildverarbeitung bis hin zum Webshop Aufbau, inclusive der Bedienung des Computers.

2014 gründete ich die Kunstundsilberschmiede.com zum Zwecke des Ein- und Verkaufs und der Herstellung von Silberschmuck.

Seit Corona fallen alle Frühlings- Stadt- und Weihnachtsmärkte leider aus, wo ich meine Verkaufsstände hatte.

Dafür habe ich jetzt einen neuen Webshop für schönen Schmuck gismidi.de eröffnet. Wo viel handgefertigter Silberschmuck nicht nur von mir präsentiert wird !

Ich hoffe er gefällt Euch....

Die Schmuckplatte! Der berühmte Tapeziertisch hier auf dem Weihnachtsmarkt!